Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grenznachbar m.
grenznachbar , m. , confinis Stieler 104 ; seit dem 17. jh. im schwang, zunächst und zumeist von den inhabern benachbarter privater besitzungen: soll er dasselbe viehe eintreiben, und den schaden mit den gräntznachbarn beführen Schickfusz chron. v. Schlesien (1625) 3, 491 ; wenn bey den grentz-nachbarn mahl-bäume umfallen Fleming vollk. teutsche jäger (1719) anhang 12; mein gränznachbar der kammerherr von ** Musäus physiogn. reisen 1, 179 ; dann auch von den bewohnern angrenzender politischer bezirke: jemehr man provinzen erobert, desto grösser wird der kreis unsrer gränznachbarn allg. deutsch…