Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grabesschweigen n.
grabesschweigen , n. 1) das schweigen der toten im grabe, vgl. grab A 5 c: heute zum ersten male wieder, seit langem grabesschweigen, hat er ( ein verstorbener schauspieler ) durch sie ( anrede ) mich seine stimme hören lassen und hat mir die seele erquickt Holtei erz. schr. (1861) 36, 219 . in bildlicher umschreibung für ' tod ': des lebens bunter traum zerrinnt in nichts, und grabesschweigen ist des jubels ende D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 12, 117 . 2) von 1 her vergleichend für äuszerste stille oder verschwiegenheit, in menschlichem oder naturhaftem zusammenhang: die proclamation ward a…