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Grabbe

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
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4 in 4 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Grabbe

Bd. 3, Sp. 118
Grabbe, Dietrich Christian, Trauerspieldichter, in dessen Stücken sich das Trauerspiel seines eigenen Lebens voll ungebändigter stürmischer Kraft u. trostloser Zerrissenheit des Gemüthes spiegelte, wurde geb. 1801 zu Detmold, schlecht erzogen, 1824 Advokat, dann Auditor, lebte vorübergehend zu Frankfurt a. M., länger in Düsseldorf, wo er bei Immermann freundliche Aufnahme fand u. st. 1836 zu Detmold. Die Helden seiner Stücke (Herzog von Gothland 1820, Don Juan u. Faust 1829, Friedrich Barbarossa 1829, Heinrich VI. 1830, Napoleon oder die 100 Tage 1831, Hannibal 1834, Herrmannsschlacht, herausgeg. 1838) sind eiserne Hünen voll wilden Zornes u. Herbheit und moderne Schwächlinge zugleich, die einen Halt in sich kaum finden wollen, geschweige finden. Die Trauerspiele sind unbrauchbar für die Bühne, die frühern in Jamben, die spätern in kraftvoller Prosa abgefaßt.
872 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    grabbem.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    grabbe , m. , ' rabe ', s. 1 grapp.

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grabbe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Grabbe , Dietrich Christian, Trauerspieldichter, in dessen Stücken sich das Trauerspiel seines eigenen Lebens voll ungeb…

  3. modern
    Dialekt
    Grabbe

    Westfälisches Wb.

    Grabbe- grabbe f. ungeordnete Menge, Volk (WMWB).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grabbe

16 Bildungen · 16 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von grabbe

grabbeln + -e

grabbe leitet sich vom Lemma grabbeln ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

grabbe‑ als Erstglied (16 von 16)

Grabbe, Christian Dietr

DWBQVZ

--- die Hermannsschlacht ... ( nebst ) Grabbe's leben, von Eduard Duller. Düsseldorf 1838 . — QV V —. ---

Grabbeigaben

Meyers

Grabbeigaben , s. Gräber, vorgeschichtliche , und Gefäße, vorgeschichtliche.

Grabbelbus

Wander

grabbel·bus

Grabbelbus 1. In de Grabbelbus smiten. ( Driburg. ) – Firmenich, I, 363, 61. Etwas vergeuden, in die Rapuse geben, eigentlich: etwas unter m…

Grabbele

WWB

grab·bele

Grabbele f. [verstr. SWestf] nur idW.: In de Gräwwel smeyten (Nüsse und Bonbons für Kinder) in die Luft werfen ( Mes Br || mehrf.). ⟨ Grabbe…

grabbelen

MNWB

grab·belen

grabbelen , swv. , 1. greifen, raffen; * upper fiddel g. (scherzhaft) die Seiten greifen , s. grabben. — 2. wie krabbeln, s. d., kriechen , …

Grabbelīe

WWB

grabbe·lie

Grabbelīe f. dass. Wat es dat dår för’n Grawweläie? ( Min Ha).

grabbelig

WWB

grabbelig Adj. [verstr.] habgierig, raffgierig; hastig zugreifend.

grabbeln

DWB

grabbeln , grabeln , vb. , älter auch grablen, mit g- anlautende seitenform zu krabbeln ( s. d. I e) und in mehreren bedeutungen dieses wort…

grabbeten

DWB

grab·beten

-beten , n. : grabbetten ( das beten am grabe ) (1699) in: schweiz. id. 4, 1833;

grabbett

DWB

grab·bett

grabbett , n. , auch grabsbette ( s. u. ). 1) umschreibend für ' grab ', entspr. grab A 4 b β : der letzten welttrompetten ( ton ) erschalle…