Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottvertrauen n.
gottvertrauen , n. , vertrauen auf gott. substantivierung der verbalverbindung gott vertrauen ( vgl. gott I D a, sp. 1059). zufrühest um die mitte des 17. jhs. bezeugt, seit dem ausgehenden 18. jh. kontinuierlich nachweisbar. 1 1) einer bestimmten person als eigenschaft zugeordnet: eur gott-vertrauen, und stete gottesfurcht, eur-auf-den himmel-schauen Schottel lustgarte (1647) 168 ; Leons list und klugheit sind zu schanden geworden, nur sein gottvertrauen hat zuletzt gesiegt jahrb. d. Grillparzerges. (1890) 3, 54. oft mit charakterisierendem beiwort: möchten wir alle ihm gleich seyn an ... sta…