Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottgleich adj.
gottgleich , adj. , im 16. und 17. jh. nur vereinzelt; geläufig, wie verwandtes gottähnlich ( s. d. ), göttergleich ( s. d. ), seit der zweiten hälfte des 18. jhs. 1 1) selten als bestimmung göttlichen ranges und göttlichen wesens, die tatsächliche zugehörigkeit zur göttlichen sphäre umschreibend: denn nur ein kleines heer gottgleicher seraphim, lebt in der ersten sphär mit gott Wieland ges. schr. I 1, 118 akad. begrifflich: besonderes kann nichts in gott seyn als das gottgleiche Schelling w. (1856) I 7, 162 . 2 2) antiker, bes. homerischer redeweise entsprechend von halbgöttern und heroisiert…