Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottfried m.
gottfried , m. , vom eigennamen her als appellativ. 1) für einen flauschrock, überrock, offenbar aus der studentensprache des 18. jhs. und bis zur mitte des 19. jhs. belegbar, vgl. zs. f. dt. wortf. 4, 311: ein'n alten gottfried hab ich noch, der hat am arm ein groszes loch ( studentenlied v. j. 1763) Böhme volksthüml. lieder d. Deutschen im 18. u. 19. jh. 425 ; griechisch waren die musen nicht gekleidet, sondern im schlichten flausz oder gottfried K. J. Weber Deutschland (1826) 2, 211; mein dunkelgrüner, mit zarter lämmerwolle gefütterter gottfried (1835) Freiligrath br. 1, 122 Buchner. munda…