Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gotteslohn m.
gotteslohn , m. , älter, besonders vom md., nd. her, auch n. wie das grundwort lohn teil 6, sp. 1132; vgl. Göpfert sächs. Erzgeb. 54 ; Lessing 13, 7 L.-M.; anders ist ein neutraler gebrauch herzuleiten, wie er unter 1 b δ erscheint. 1 1) die von gott für eine gute tat gewährte ( nicht zeitliche ) belohnung, gnade. 1@a a) im freien gebrauch selten anstelle der älteren genitivverbindung ( s. unter gott sp. 1041): darbey man mercket gotteslohn, wer recht vrthail läszt ergan J. v. Schwarzenberg teutsch Cicero (1535) 117 b ; gotteslohn darf man nicht verschmähen, aber den weltlohn begehr ich nicht …