Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottergeben part. adj.
gottergeben , part. adj. , seit dem 15. jh. bezeugt, im 16. jh. nur vereinzelt, im 17. jh. häufiger nachweisbar und seit dem späten 18. jh. im vordringen, obwohl Adelung es nicht verzeichnet und Campe 2, 427 a es nur als ' veraltet ' bucht. im 14. jh. in der mnd. bildung godesbegeven: an de godesbegheuennen iuncfrowen ( klosterfrauen ) (1377) bei Schiller-Lübben 2, 127 b . 1 ) als bezeichnung einer religiösen gesamthaltung des menschen, fast ausschlieszlich in christlichem gebrauch. a) soviel wie ' dem willen gottes ergeben, gott zugewandt, fromm ' in durchaus aktiv-positivem sinne wie zunächs…