Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschgokelm.
Grimm (DWB, 1854–1961)
gokel , gökel , m. , sackende des zugnetzes ( in der fischerei ). die herkunft des wortes ist dunkel; vielleicht zu gauk…
- modern
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SprichwörterGokel
Wander (Sprichwörter)
Gokel Das is e langer Gokel. – Tendlau, 546. Ein langer, schmächtiger, sich lächerlich hin- und herbewegender Mensch.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gokel
25 Bildungen · 20 Erstglied · 3 Zweitglied · 2 Ableitungen
gokel‑ als Erstglied (20 von 20)
Gō²kelbrō¹der
WWB
Gō²kel-brō¹der m. Kööchelbröör, -brüür Person, die alles umändert (WMWB).
gokelen
LW
gokelen, sw. v. Gaukelei treiben.
gokeler
LW
gokeler, Gaukeler.
Gō²kelerīe
WWB
Gō²kelerīe f. [verstr.] 1. Gaukelei, Taschenspielerei; Betrügerei. Lt dai Käochelerigge mä suin ( Kr. Soest Sos SCHMB). — 2. „Spielen mit L…
Gokelgut
Campe
Das Gokelgut , des — es , d. Mz . ungew. in den Goslarischen Bergwerken, ein weißer gediegener Vitriol in Gestalt von Eiszapfen.
Gokelhahn
Wander
Gokelhahn 1. Ein guter Gokelhahn wird nie feist. – Eiselein, 245. Frz. : Un bon coq ne vient jamais gras. ( Eiselein, 245. ) 2. Zwei Gokelhä…
Gō²kelīe
WWB
Gō²kelīe f. a) Scherz. Ut Jokeläie. — b) Jüökeläie „Gaukelei“ ( Kr. Minden Min Ha).
gokelig
SHW
gokelig Band 2, Spalte 1407-1408
Gō²kelkop
WWB
Gō²kel-kop m. Käuchelkopp Betrüger ( Kr. Tecklenburg Tek Le).
gokellampe
DWB
gokellampe , f. , auch gokel, f., ' handlampe zum umhergehen in haus, küche u. s. w. ', vgl. Albrecht Leipz. ma. 123 ; Müller-Fraureuth 1, 4…
gokellicht
DWB
gokellicht , n. , s. gaukellicht teil 4, 1, 1, 1552, gaulicht ebda sp. 1572 und gaukeln 2 b ebda sp. 1557, vgl. ferner unten go(l)licht.
Gō²kelman
WWB
Gō²kel-man m. Köckelsmann Gaukler ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor SCHLEEF).
Gō²kelnāme
WWB
Gō²kel-nāme m. [Hellweg] Jäuchelname ( Kr. Soest Sos Kr. Soest@Brüllingen Bg ) Spitz-, Spottname.
gokelsak
LW
gokel-sak, Gaukelsack.
gokelspel
KöblerMnd
gokelspel , N. Vw.: s. gȫkelspēl
Gō²kelspiᵉler
WWB
Gō²kel-spiᵉler m. Joükelspiller Komödiant, Schauspieler ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Bh).
Gō²kelspil
WWB
Gō²kel-spil n. [verstr.] 1. Gaukelei, Heuchelei ( Kr. Ahaus Ahs Kr. Ahaus@Epe Ep ). — 2. Komödie, Komödienspiel. — 3. Taschenspiel ( Kr. Bri…
Gō²keltǖg
WWB
Gō²kel-tǖg n. Keucheltuig Markthändler, -reisende, fahrendes Volk ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PLATENAUWB).
Gō²kelweªrk
WWB
Gō²kel-weªrk n. Keuchelwärk, Cheuchelwerk unordentliche, schlecht ausgeführte Arbeit ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PLATENAUWB).
Gō²kelwīf
WWB
Gō²kel-wīf n. Kokelwīf Komödienspielerin ( Kr. Ahaus Ahs We ).
‑gokel als Zweitglied (3 von 3)
Gegokel
PfWB
Ge-gokel n. : ' ausgelassenes Gebaren, lautes Gelächter ', Gegogel (-ō-) [ KU-Schmittw/O Wolfst RO-Messbhf Würzw Rehbn ]; vgl. PfWB gokeln ,…
Narrengokel
PfWB
Narren-gokel m. : 'Narr', -gogel [Bergz ( Kamm 47)]. —
progokel
RhWB
progokel -ggəl Rhfrk in Saarbr : Ruf beim Sausp. (s. d.): pr. vor mei Kutt (Kaule) ! wenn sich der Besitzer der Kaule von ihr entfernt …