Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
göttlichkeit f.
göttlichkeit , f. ahd. unbezeugt und durch gotkundî, gotlîchîn, gotelîchî, got(e)heit vertreten. aus dem mhd., in der form gotlîcheit, nur in zwei zeugnissen verschiedener bedeutung nachweisbar ( s. u. 1 a; 6); in der form gotlichkeit seit dem 15. jh., vgl. Diefenbach gl. 171 a ; 178 a , doch als göttlicheit noch bei Keisersberg granatapfel (1510) A 4 b neben gottligkeit schausp. engl. comöd. 113 Cr.; im 17. jh. meist in der schreibung göttligkeit, vereinzelt auch noch götligkeit Zesen rosenmând (1651) 164 . die bezeugung des wortes bleibt bis zum ende des 16. jhs. sporadisch, Luther scheint e…