Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gnepfen vb.
gnepfen , vb. , aus dem gleichgewicht kommen, kippen; wanken, schwanken, wackeln, schaukeln; hinken, stoszen. herkunft, verbreitung und form. gnepfen mit altem e aus gnëppōn, vgl. gnapfen , gnipfen , gnupfen . das nebeneinander ist nicht ' ablaut ', sondern erklärt sich wie die kons. variationen nepfen, knepfen, gnappen, gnippen, gnuppen aus dem expressiven charakter der sippe. sicher seit dem 14. jh. bezeugt ( älteres doppeldeutiges prät. gnafte s. unten 2 a β ), literarisch kaum übers 17. jh. hinaus gebräuchlich, im wesentlichen alem., darüber hinaus nur lexikalisch aufgeführt bei Henisch (1…