Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gnacke m.
gnacke , gnack , m. , bezeichnung eines halbgroschens, deren sprachliche herkunft noch nicht ermittelt ist; sie findet sich seit dem 15. jh. vor allem in md. quellen ( Hessen, Thüringen, Ostfranken ). die münze wurde in Sachsen, Hessen, Stolberg und Braunschweig-Grubenhagen geprägt, s. u. die angaben in der Würzburger valvation. nach Schrötter wb. der münzkunde (1930) 227 führten auch die Innsbrucker groschen den namen. lexikalisch wird gnacke, das auch als knack, knacker, knäcklein und knocker begegnet ( s. o. teil 5, 1331; 1332; 1463) seit beginn des 17. jh. verzeichnet: gnack ein müntz, gro…