Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glückstäuber m.
glückstäuber , m. , zu stäuber 3 ' jagdhund ' ( s. teil 10, 2, 1104), wohl nicht zu stäuber 4 ' bofist ' ( teil 10, 2, 1106) gehörig, wodurch es parallele zu glückspilz ( s. o. sp. 384 f. ) würde, vgl. glückstöber ; also etwa gleichbedeutend mit glücksjäger ( s. o. sp. 376), doch mit stärker abträglicher bedeutung: ' abenteurer, taugenichts ' Fischer schwäb. 6, 2050 ; wie im simplex neben glückstäuber, -steuber die dialektische form glücksteiber ( vgl. oben teil 10, 2, 1105 f. ); vom 16.-18. jh. bezeugt: di mörder, dieb und auch di räuber, di brenner vnd andere glückstäuber Jac. Frischlin Susa…