Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glottern vb.
glottern , vb. , in mundartl. nebenformen auch gluttern, klottern ( s. d. ), kluttern. ein zufrühest elsässisch, dann schweizer. und schwäb., vereinzelt literarisch darüber hinaus bezeugtes schallnachahmendes wort. 1 1) ' klappern, klatschen ': es ( das noch ungenügend gegerbte fell ) glottert noch, es ist noch flaisch Geiler v. Keisersberg has im pfeffer (1510) C c 8 b ; übertragen, im sinne von ' prahlen ': ich weisz aber wol, wer die seint, die es verkeren. es seint die, dy glotteren und sich berümen: ja ich predig nit ausz tütschen büchern als der und der ders. narrensch. (1520) 12 b . vom…