Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glinden vb.
glinden , vb. , gleiten. glinden labi Diefenbach gl. 314 a , geglunden lapsus (1440) ebda 318 c , beides aus Mainzer quellen. heute noch mundartl. im westl. md.: pfälz. glenne, glinne ' auf dem eise glitschen ' Autenrieth 54 f.; dazu auch rhein. glinn ' eisbahn ' rhein. wb. 2, 1274, wovon wieder glinnen ' eisbahn schlagen ' sowie die intensivbildung rhein. glindern, glinnern ' eisbahn schlagen, einen glatten stein über die wasserfläche hüpfen lassen ' und glinder ' eisbahn ' ebda. die basis ist germ. glind-, gland-, zur wurzel ghel- ' glänzen, glatt sein ' ; vgl. Walde-Pokorny 1, 624 ff.