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gleichfarbig

nhd. bis GWB · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gleichfarbig adj.

Bd. 7, Sp. 8065
gleichfarbig, adj. , schon mhd. gleichvirbig (s. u. 3), vgl. auch mhd. gelîch gevar Walther 5, 5; Wolfram Willehalm 20, 9. häufig auch in umgelauteter form gleichfärbig. 11) in der vergleichung mehrerer dinge, die übereinstimmung der farbe zeigen, vgl. gleichfarbicht concolor Stieler stammb. (1691) 434; das eselschmaltz vertreybt die wundfläcken, vnnd macht sy der haut gleichfärbig Herold-Forer Gesners thierb. (1563) 45; der gantze bauch ist dem rucken gleichfärbig Er. Francisci d. alleredelste veränderung (1671) 150; gleichfärbige vögel sind gern beysammen Aler dict. (1727) 1, 955b; 715a; der mittlere berg dürfte mit der vielen gleichfärbigen lichtern etwas an manier streifen (1859) A. Stifter s. w. 19 (1923) 206. botanisch: 'gleichfarbige blätter, die auf ihrer obern und untern fläche gleiche farbe haben' Röhling Deutschlands flora (1823) 1, 151; blätter (der pontischen alpenrose) gleichfarbig Oken allg. naturgesch. (1839) 3, 2, 905. 22) in der vergleichenden rückbeziehung auf eine vorhergenannte farbe, 'ebenso gefärbt': sie war ein schönes kind von 24 jahren, schneeweiszen haars, gleichfärbigen und mit purpurreichen wangen bezierten angesichts Matth. Abele v. Lilienberg künstl. unordnung (1670) 3, 144; wenn du etwas sehr glänzendes oder grünes länger angesehen, so wird alles, was dir hernach in die augen fällt, gleichfarbig erscheinen Göthe II 3, 166 W.; der geistliche herr im schwarzen talar, das gleichfarbige käppchen auf dem dünnen haare Storm s. w. (1898) 6, 119; das braune gesicht, von dem das weisze haar und die gleichfarbigen brauen schön und scharf abstachen E. Zahn Lukas Hochstraszers haus (1907) 162. 33) auf die in sich gleichmäszige färbung eines einzelnen gegenstandes bezogen, soviel wie 'einfarbig': des paumes zäher ist scheinig und weizlot und ist leiht und gleichvirbich (aequaliter coloratus) Konrad v. Megenberg buch d. nat. 358 Pf. (ain tier manigvirbig sam daz pantier ebda 156); zu verwundern ist es, dasz alle wilde thier meistentheils gleichfärbig (sind) Hohberg georg. cur. (1682) 2, 129; alle diese couleuren sind entweder ... gleichfärbig oder schielende Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 383; 'gleichfarbig wird vorzüglich von blättern gesagt, wenn sie nur eine farbe haben; dann aber auch, wenn die obere fläche mit der untern von gleicher farbe ist' Behlen forst- u. jagdkde (1840) 3, 454.
2383 Zeichen · 42 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gleichfarbig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Gleichfarbig , adj. et adv. einerley Farbe habend. Daher die Gleichfarbigkeit.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gleichfarbig

    Goethe-Wörterbuch

    gleichfarbig von gleicher od entsprechender Farbe [ im Theater von Vicenza ] alles uniform .. jede Loge hat ihren überge…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gleichfarbig

2 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gleichfarbig

gleichfarben + -ig

gleichfarbig leitet sich vom Lemma gleichfarben ab mit Suffix -ig, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von gleichfarbig 2 Komponenten

gleich+farbig

gleichfarbig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gleichfarbig‑ als Erstglied (1 von 1)

gleichfarbigkeit

DWB

gleich·farbigkeit

gleichfarbigkeit , f. , bes. entspr. gleichfarbig 1, von der übereinstimmung verschiedener gegenstände in ihrer farbe: solche furcht nimt al…

Ableitungen von gleichfarbig (1 von 1)

ungleichfarbig

DWB

ungleichfarbig , veraltet ungleichfärbig, adj., gth. v. gleichfarbig ( s. d. ). für discolor Campe (1811) 5, 167 b : mittelst ungleichfärbig…