Hauptquelle · Althochdeutsches Wörterbuch
gineizen sw. v.
gi- neizen sw. v. , mhd. geneiʒen; ae. genǽtan; got. ganaitjan ; vgl. mit -s- nhd. dial. schwäb. g e neise n Fischer 3,357 ( vgl. auch Schm. 1,1760 ); zur Bed. u. Etymologie vgl. Heinertz, Et. Stud. S. 80 ff. — Graff II,1129 f. gi-neizta: 3. sg. prt. Gl 2,670,24. Wohl verkürzt geschrieben: ki-nes: 3. sg. prt. Gl 2,73,35 ( clm 18765, Gll. 11. Jh. ( ? ) ; l. kine izta, Steinm.; zu -e- für ei v gl. Braune, Ahd. Gr. 15 § 44 Anm. 4, zu -s für den Reibelaut vgl. a. a. O. § 160 Anm. 2 ). 1) quälen, plagen: kine izta [ possuntne sibi supplicii expertes videri quos omnium malorum extrema nequitia non ]…