Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
giebig adj.
giebig , adj. , in neuerer schriftsprache ungebräuchlich, für ältere zeit in beiden bedeutungszweigen gut bezeugt. 1 1) passivisch; ' was gegeben wird, was zu geben üblich ist '. 1@a a) im sinne ' üblich, gültig, gängig ' von münzen und maszen; anscheinend auf bair.-öst. boden unter anlehnung an geben analogisch zu dem ( dem typus und geringfügig auch der bezeugung nach ) älteren gäbig ( s. d. sowie gebig) neu gebildet und dort zufrühest mit gäbig formelhaft gepaart ( vgl. auch gib und gäb unter gib, adj. ): schilling, di gibich und gaebich sind (1338) fontes rer. Austr. II 23, 393; der perkem…