Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gezähe n.
gezähe , n. , neuere schriftform für das ältere gezau, dessen umlautform (gezaü) in ostmitteldeutschen mundarten sich verengte (gezêe lausitzisch ). in die schriftsprache drang diese mundartliche nebenform als ausdruck der ( sächsischen ) bergmannssprache vor, auf die sie sich im neuhochdeutschen gebrauch auch wesentlich beschränkt: gezähe oder gezeug, sind alle die instrumenta, die so wohl die bergleute bei gewinnung der gänge, als auch die schmelzer in hütten gebrauchen J. Hübner natur-kunst ... lexicon (1712) 577 u. a. die grundbedeutung, die im gebrauch von gezau, gezäu noch zum ausdruck k…