Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewischpel n.
gewispel , gewischpel , n. , verbalsubstantiv zu dem älteren, jetzt durch wispern ( s. gewisper) verdrängten wispeln. vgl. ahd. wispalôn. Graff IV . 1239; mhd. wispelen mhd. wb. 3, 771; nhd. wispeln Stieler 2566 ; Steinbach 2, 1006 ; Frisch 2, 453 . 1 1) nur die ältesten belege zeigen das substantiv ohne begleiter; der begriff des geräusches ist hier nach der seite des subjects noch nicht fest begrenzt, aber dynamisch abgestuft: wie das die gestürme alle vergiengen in den der herre nit kam. und darnach in ainem stil schweigen und rasten in ainem gewischpel kam got der herre. Tauler sermones (1…