Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewisch n.
gewisch , gewische , n. , verbalsubst. zu wischen, schon im 16. jahrh. belegt: dann ich hab mich etlich mal mit des frawenzimmers nasenfutern und mundschleiern von sammat, taffat ... gewischt, und es mächtig gut befunden: dann die gelinde davon gab mir von unden auff ein unseglichen kitzeligen lust, viel besser als das gemein gewisch von sonst gelümp, da eim die fasen, zwischen den kerben bleiben. Fischart Gargantua (16) 210 neudr.; vgl.: das gewische. Campe 2, 365 b ; g(e)wisch, fortwährendes wischen. Martin u. Lienhart 2, 873 b .