Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geuden verb.
geuden , verb. das wort gehört mit der ganzen sippe der vom gleichen stamme abgeleiteten bildungen wie geudel, geuder, geudig, geudung, geudarzt u. s. w. zu dem wortschatze, der sich erst in der nachblüte der mittelhochdeutschen zeit entfaltet. das vorleben liegt im dunkeln. aus der lautform und aus der muthmaszlichen grundbedeutung läszt sich jedoch der schlusz ziehen, dasz geuden auf das engste sich mit geuen ( s. d. ) berührt, das seinerseits wieder mit althochdeutschem gewôn Graff 4, 107 und auch mit dem neuhochdeutschen gähnen in verbindung steht ( vgl. oben sp. 1148 ff. ). denn für die b…