Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geudel m.
geudel , m. , ältere substantivbildung zu geuden; dient zur kennzeichnung des nomens agentis. vgl. geuder sp. 4629. die mittelhochdeutsche form ist giudel. vgl. mhd. wb. 1, 539 a . Lexer 1025 : dü lieblich früntlich angesicht frowet mich von miner frowen basz denn ain gantzes win glasz das durch dich flüsset als ain tich mich machet basz frödenrich wann sich min minicklich lieb zu mir verstilt recht als ain dieb .. so bistu güdel eren plosz erlaffen an sinnen so pflig ich hocher minnen. minner und trinker (ludrer) Laszbergs liedersaal 2, 329 ; so bistu güdel wines vol und lebest in ludrie so f…