Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getast n.;
getast , getaste , n.; es sind hier zwei verschiedene bildungen zu unterscheiden, die zusammensetzung mit dem substantiv tast und das verbalsubstantiv zu tasten ( vgl. th. 11, 156). 1 1) getast, m., präfigierte form zu tast, der in weisthümern ein anderes compositum antast ( th. 1, 496) zur seite steht. das grundwort gehört mitteldeutschem sprachgebiete an, dem die andern formen ebenfalls entstammen: in desim lobe von der minne so lobet di brut dri sinne des brutegames stercke und vaste den kus bescheide ich zu dem taste, dem smacke milch und win der waz sal an dem ruche sin, sus habe wir der …