Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getätsch n.
getätsch , n. , in mitteldeutschen und oberdeutschen mundarten belegt ; nachlässiges reden, tändelndes erziehen gibt Brückner für die hennebergische mundart an Frommann 3, 573 ; geschwätz, schwätzerei Rütte (29) für die schweizerische mundart Gotthelf's. auszerdem bieten auch die Vorarlberger mundarten beispiele: aber ich gang doch! dann um das gered' und getätsch ist es mir so gleich, dasz es mir niemand glauben thät'. einmal schaden, glaub' ich thue das gift, welches in solchen geschwätzern steckt, doch nicht so viel. Felder Nümmamüllers 213 . für die entwicklung der scharf abgegrenzten bede…