Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getäsche n.
getäsche , n. , geschwätz, klatscherei. es ist fraglich, ob hier einfach verstärkte bildung zu tasche vorliegt ( theil 11, 149: tasche, ein groszes, weites, klatschendes maul, dann auch ein klatschweib, eine plaudertasche ) oder ob das wort nicht besser als verbalsubstantiv zu tasch'n einen schlag mit der flachen hand geben ( Schöpf Tiroler nachträge zu Schmeller bei Frommann 4, 44 ) mit tasch und tast zusammenzustellen ist, vgl. getätsch , getast . bei getätsch und bei geklatsch liegt ja ebenfalls die sinnliche bedeutung des anfassens, aufschlagens mit der flachen hand zu grunde, aus der sich…