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getaefel

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
5 in 5 Wb.
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Sprachstufen
3 von 16

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

getäfel n.

Bd. 5, Sp. 4351

getäfel , n. , sammelwort zu tafel, ( s. theil 11, 13) vgl. DWB getäfelt , DWB getäfer . der älteste beleg reicht noch in die althochd. zeit und entstammt dem codex lat. monac. 14395, der für tabulata an stelle des mantalti, mantaln ( föhrenholz ) der übrigen texte der Prudentiusglossen, von anderer hand geschrieben, gitavili aufweist Steinmeyer-Sievers 2, 436, 58 . der umlaut, der sich beim verbum auch daraus erklären läszt, dasz das lat. tabulare neben den bei Graff 5, 392 belegten formen (tavalot, tavalotiu) auch solche nach der analogie der i- klasse der schwachen verben entwickelt (tavall…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Getäfel

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Das Getäfel , des -s, plur. inus. am häufigsten im Oberdeutschen, die hölzerne Bekleidung der Wände, das Tafelwerk.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Getäfel

    Goethe-Wörterbuch

    Getäfel hölzerne, etwa bis zur halben Höhe reichende Wandverkleidung [ im Schloß Makariens ] Saal .. weit, hoch, ringsum…

  3. Spezial
    Getäfel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|tä|fel n. (-s) tafladöra (-res) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit getaefel

6 Bildungen · 0 Erstglied · 6 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von getaefel

ge- + tafel

getaefel leitet sich vom Lemma tafel ab mit Präfix ge-, mit Umlaut-Wechsel.

Zerlegung von getaefel 2 Komponenten

geta+fel

getaefel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

getaefel als Zweitglied (6 von 6)

Fußgetäfel

Campe

fuss·getaefel

○ Das Fußgetäfel , des — s , o. Mz . das Getäfel, Täfelwerk im Fußboden; dann, ein getäfelter Fußboden selbst.

fuszgetäfel

DWB

fuszgetäfel , n. 1 1) getäfel oder tafelwerk eines fuszbodens, parquetage. Haas teutsch u. franz. wb. 1, 1156 . dann auch 2 2) der getäfelte…

Holz-getäfel

PfWB

holz·getaefel

Holz-getäfel n. : 'Wandtäfelung in Wohnzimmern', -gedäfel [ KB-Kriegsf ]; vgl. Getäfel(s) . —

prunkgetäfel

DWB

prunk·getaefel

prunkgetäfel , n. : weder elfenbein durchblinkt noch goldnes prunkgetäfel ( aureum lacunar ) mir die wohnung. Voss Hor. od. 2, 18, 2 ; ach d…

tannengetäfel

DWB

tannen·getaefel

tannengetäfel , n. getäfel von tannenholz: seifenstücke, welche rings auf das gesimse des tannengetäfels gelegt waren zum hartwerden. G. Kel…

wandgetäfel

DWB

wand·getaefel

wandgetäfel , n. : er öffnete eine, jedem unkundigen verborgene, thür im wandgetäfel Veit Weber sagen der vorzeit 4, 57 ; aber leise züngelt…