Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGestübe
Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege
Das Gestübe , des -s, plur. von mehrern Arten, ut nom. sing. Staub, oder was dem Staube ähnlich ist, als ein Collectivum…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Gestübe
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Gestübe ( Gestübbe ), Gemenge von feuerfestem Ton mit Kohlen- oder Kokspulver, dient, mit Wasser benetzt, zum Auskleiden…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gestuebe
20 Bildungen · 13 Erstglied · 7 Zweitglied · 0 Ableitungen
Ableitung von gestuebe
ge- + stuebe
gestuebe leitet sich vom Lemma stuebe ab mit Präfix ge-.
gestuebe‑ als Erstglied (13 von 13)
gestübebatzen
DWB
gestübebatzen , m. klumpen zum verschlieszen des ausfluszloches am schmelzofen auf steirischen und ungarischen eisenhütten Jacobsson 1, 11 b…
gestübeherd
DWB
gestübeherd , m. am schmelzofen herd aus zerstosznen kohlen und lehm Jacobsson 5, 662 a . —
Gestübekammer
Adelung
Die Gestübekammer , plur. die -n. 1) Diejenige Kammer, in welcher in den Schmelzhütten das Gestübe zubereitet wird. 2) In den Zinnhütten, ei…
gestübeloch
DWB
gestübeloch , n. kasten aus eisernen platten oder stein, worin das gestübe bei schmelzwerken bereit gehalten wird Richter hüttenlex. 1, 407 …
Gestübepochwerk
Campe
Das Gestübepochwerk , des — es, Mz. die — e , in den Hüttenwerken, ein Pochwerk, worin die Kohlen zum Herde der Schmelzöfen gepocht werden.
gestübepuchwerk
DWB
gestübepuchwerk , n. pochwerk, worin die kohlen zum gestübeherd gepocht werden Jacobsson 2, 75 b . —
gestüberand
DWB
gestüberand , m. bei den köhlern der rand von erde ( s. DWB gestübe 2, b ), der um eine kohlenstätte geführt wird. ebenda. —
gestübere
Lexer
ge-stübere stn. BMZ auflauf Mone z. 7, 18 ( 1430 ); verscheuchung, verfolgung, md. gestubere Jer. , gestobere Pass.
gestübesack
DWB
gestübesack , m. sack aus grobgewebter leinwand, gestübe ( gestoszene kohle und lehm ) enthaltend, das bei eisengieszereien auf die formen u…
gestübeschaufel
DWB
gestübeschaufel , f. schalenförmige schaufel, mit der sand und gestübe gegen den damm oder das tümpelstück im schmelzofen geworfen werden. e…
gestübesieb
DWB
gestübesieb , n. sieb aus eisendraht, womit das gepochte gestübe zum zumachen des schmelzofens gesiebt wird. ebenda. —
gestübesohle
DWB
gestübesohle , f. : der sohlstein ( des schmelzofens ), welcher zunächst mit einer lehmsohle und darüber einer gestübbesohle bedeckt wird. K…
gestübestoszer
DWB
gestübestoszer , m. eiserner stoszer, mit dem das gestübe im boden des schmelzherdes eingestoszen wird. Richter 1, 408 .
‑gestuebe als Zweitglied (7 von 7)
flockgestübe
DWB
flockgestübe , n. der fliegende aschenstaub, die flockasche: das flochgestub, das fewer und gebles ( gebläse ) über sich stoszet und wider h…
Fluggestübe
Adelung
Das Fluggestübe , des -s, plur. inus. S. Adelung Flockgestübe .
frischgestübe
DWB
frischgestübe , n. pulvis carbonum recens.
hüttengestübe
DWB
hüttengestübe , n. staubförmiges metall in schmelzhütten: sind die wasser sehr kisig oder es legt sich ein staub drauf wie ein hüttengestübe…
kohlengestübe
DWB
kohlengestübe , n. kohlenstaub, kohlgestübe ( s. d. ), auch kohlenlesche, kohllesche ( Adelung ): das gestübe aber, in welchs die kolen sein…
kohlgestübe
DWB
kohlgestübe , n. wie kohlengestübe: vorm Buchwald war ein bron auf Tristrans gang, da lag des jars etlich mal ein staub wie ein kolgestub dr…
ofengestübe
DWB
ofengestübe , n. gemenge aus kohlenklein und lehm, womit der herd in den schmelzöfen gebildet wird. Chemnitzer bergm. wb. 376 b ; das mit de…