Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gestöhne n.
gestöhne , n. , verbalsubst. zu stöhnen ( s. d. ), das dumpfe tiefe ächzen. a a) von klagenden oder leidenden menschen: doch plötzlich bricht er aus in schluchzen und gestöne. Alxinger Bliomb. 1, 89 ; bist du es geliebter! rief sie mit dumpfem gestöhn aus .. thränenlos flammten die augen nun wieder herab zu dem leichnam. Sonnenberg ged. 164 ; das gestöhn eines schwerleidenden menschen. J. Gotthelf 19, 324 ( schuldenb. 341); der erschlagnen bang gestöhne hallten hohl die mauern nach. Freiligrath ges. dicht. (1877) 1, 213 ; von träumenden: gegen den hahnschrei hast du mir wieder im traume gepred…