Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
gesprenkelt
gesprenkelt
Sprenkel m. ‘(Haut-, Spritz)fleck’, spätmhd. sprinkel ‘(Haut)fleck, Sommersprosse’, frühnhd. sprenkel, mnd. sprinkel, nl. sprenkel, (ohne Nasal) mhd. spreckel n., schwed. (mundartlich) spräkkel ‘Fleck’, isl. norw. sprekla sowie (ablautend) mnl. spranke ‘Funke, kleiner Fleck’, nl. sprank, aengl. (mit Metathese) spærca, spearca ‘Funke’, engl. spark ‘Funke’ und aind. sphū́rjati ‘bricht hervor, kommt zum Vorschein’, lat. spargere ‘streuen, sprengen, spritzen’ führen (wie auch sprechen, s. d.) auf ie. *(s)p(h)ereg-, *(s)p(h)erəg-, *(s)p(h)rēg-, nasaliert *spreng-, eine g-Erweiterung der Wurzel ie. *sp(h)er(ə)- ‘zucken, mit dem Fuß wegstoßen, zappeln, schnellen’ und ‘streuen, sprengen, spritzen’ (s. Sporn und sprühen). – sprenkeln Vb. ‘mit (Farb)spritzern versehen, bunt machen’ (Anfang 17. Jh.), älter spreckeln (16. Jh.); gesprenkelt Part.adj. ‘mit Farbspritzern, Tupfen versehen’ (16. Jh.).