Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschlinge n.
geschlinge , n. lunge, leber und herz des geschlachteten thieres, eigentlich der schlund mit dem daranhangenden edlen eingeweide: gesling, heubt und andere cleinot mogen die lesterer ( landfleischer ) verkeufen von ydermanne unvorhindert. Leipz. urk., cod. dipl. Sax. II, 8, 339 ( von 1466), geslingk, geslynckt 278 ( von 1462); geschling Henisch 1541 ; geschling, geschlink, gula cum annexis partibus, kälbergeschling Frisch 2, 200 a ; geschlincke Aler 914 . Steinbach 2, 455 . Kirsch 146 a und so noch im volksmunde, z. b. lausitz., leipz., hamb.; etliche tonnen voll gänse-geschlinck. Prätorius gl…