Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschlinge n.
geschlinge , n. 1 1) verbalsubst. zu schlingen, winden. 1@a a) etwas durcheinander geschlungenes: das pflanzen-, reb-, wurzelgeschlinge; ein blumengeschlinge, blumengewinde Campe ; wie hier einer ging zerfetzt vom kinn bis zu gesäsz und weichen, dem aus dem bauch herunter im geschling gedärm und eingeweid .. samt dem magen hing. Dante hölle 28, 25 Streckfusz; ich schlich .. durch das geschlinge der gassen dem tempel der freundschaft zu. Thümmel reise 6, 149 ; das neuste geschlinge der wanderjahre. Göthe an Zelter 5, 242 ; ihr wiszthum bestand .. in einem wust und geschlinge von spitzfindigkeit…