Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschid n.
geschid , n. scheidelinie, grenze, nebenform zu gescheid ( sp. 3849) mit kurzem stammvocal, der auch in schidzaun, schidmann, schidleut u. s. w. vorliegt Schm. 2 2, 374. Lexer mhd. hwb. 2, 721 fg.: und geht das geschidt gleich under den obern prun so in Rabenstainer burkfrüdt ligt. östr. weisth. 6, 535, 5 ( von 1638); das Haszlpächl, wellicher das geschidt gibt bis auf die straszen hinab. 10; auf die geschidtmarchen ( grenzzeichen ), als rain und stain und zein, guete obacht halten. 536, 12.