Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geriesel n.
geriesel , n. subst. verb. zu rieseln, das sanfte herabfallen oder herabgleiten: das letzte viertel ( des mondes ) verspricht regengeriesel. Birlinger schwäb. - augsb. wb. 189 a ( von 1751); nebelgeriesel Göthe 1, 172 ; das weiszgelbe geriesel ihres gewellten haares, das unter der himmelblauen runden seidenkappe hervor auf den gleichfarbigen langen mantel frei, gelöst, fluthete. F. Dahn weltuntergang 53 ; verbunden mit leisem geräusch, so dasz schlieszlich dies geräusch bisweilen den hauptbegriff bildet: das geriesel der sandkörner an der berghalde; das geriesel des laubes im herbst; mit gerie…