Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
genäsch n.
genäsch , n. nascherei, näscherei u. ähnl., mhd. genesche, genasche Lexer 1, 854 , auch genasch ( s. unter 1). 1 1) das naschen selbst: vor einem stadele, dâ man drasch, dâ gie ein han durch genasch. Haupt 7, 381 ; gnesch wil streich haben. S. Frank sprichw. 1, 14 b , mit andern sprichwörtern unter der überschrift haud impune vindemiam facies; das heiszt: genäsch will schläg haben. exil. melanch. 140, schon mhd. genäsche wil haben temperîe von slegen Schm. 2 1, 1765 aus Laber 399 ( in anwendung auf die 4. bed. ); hie stehen sie fein gemalet, die faulen schelmen, die sich mit erbeit nicht wölle…