Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelüben
gelüben , nebenform zu geloben, genauer zu gelüb, gelub ( s. d. ) gehörig, das neben gelübde bestand, wie zu diesem ein gelübden geloben gehörte; es erscheint wesentlich oberd., die rein md. form wäre gelöben, die aber bei meistens mangelnder bezeichnung des umlauts mit geloben verflieszen muszte. dazu auch gelübnis. 1 1) mhd. gelüben im 14. jh. Lexer 1, 828 , noch im 15. 16. jh. geläufig: pacisci, gelüben ( neben paccio gelub), pactare dingen vel gluben. Diefenb. wb. 1470 sp. 199 ( md. ), s. geloben 1, e; globen, gluben, verhairaten, verhaiszen, sponsare. voc. 1482 l ij a ( s. geloben 2, b ),…