Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelblich
gelblich , gelblicht , ein wenig gelb, dem gelben ähnlich. 1 1) mhd. gelbloht subflavus Megenb. 369, 11 u. ö., auch gelblot ( Lexer 1, 831 ), wäre genau gelweloht. im voc. inc. t. h 5 b gelbolot, luris, pallor, in einer spätern ausg. gelbelecht g 4 a ( Dief. 340 a ). im 16. 17. jh. gelblecht, z. b.: an den stengeln erscheinen kleine gelblechte blmlein. Tabern. 814 , Simpl. 2, 66 Kz., daneben gällecht Maaler 154 c . dann gelblicht, bis ins 18. jh.: der vorhin weiszen glieder schnee wird gelblicht. A. Gryphius 1, 223 ; dasz nicht alles, was einen gelblichten glanz von sich gibt, würkliches gold…