Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rotgelb adj.
rotgelb , adj. ins rot spielendes gelb: rot- oder braungelbe, rufus Stieler 595 ( über die formen von gelb s. oben 4 1 , 2878); wann sie ( die blätter ) dürr werden, so werden sie fahl oder rotgeel. Tabernaemont. (1588) 689 ; und ( die wurzel ) gibt einen dicken, zähen, rothgeelen safft von sich, einer schönen satten saffranfarbe gleich. (1664) 101; da sich keine farbe als stillstehend betrachten läszt, so kann man das gelbe sehr leicht durch verdichtung und verdunklung ins rötliche steigern und erheben. die farbe wächst an energie und erscheint im rothgelben mächtiger und herrlicher. Göthe 52…