Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelänge f.
gelänge , f. von flurstücken gewisser art, in Thüringen, auch z. b. eine holzgelänge ( in Arnstädter gegend ); im 14. jh.: in dem veilde am Osleibin weg lit virdehalp gelenge, iu di ( jede ) gelenge beheilt dri ackere. correspondenzblatt des gesamtvereins der d. gesch. u. alt. vereine 1864 s. 11 a , v. j. 1353; firdehalp ackir an einir gelenge. das. ( nachher auch gelynge). im 16. jh. im Osterland, aus der Zeitzer gegend: ein gelenge oder schrebitz, ist ein virtel feldes, leit neben Burkhart webers gelenge, die derselbige vom grafen von Penigk zur lehen hat. Fromm. 7, 253 ; ein gelenge zwische…