Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelachsen
gelachsen , gezüchtigt, nur noch so im partic., gewöhnlich ungelachsen ( s. Schm. 2, 428 ); ein ungeratner sohn zum vater, der ihn mit worten straft: wolst, das wir hetten besser tugend, so muost uns haben in der jugend nicht so mutwillig haben zogen und basz gebucket und gebogen .. nun wolst uns gern haben gelachsen, so sind der ruthen wir entwachsen ... H. Sachs III, 1, 64 d (10, 248 K. ). dadurch gewinnt ein weitverbreitetes niedriges volkswort von heute tiefern hintergrund ( s. u. lachs 3), in Sachsen einen lachsen, durchlachsen, prügeln, am Mittelrhein lackesen Kehrein 253 , henneb. laxen…