Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gekrätze n.
gekrätze , n. subst. verb. zu kratzen, krätzen. 1 1) gekretze für kampf, eigentlich rauferei, raufhandel: was er ( der Türke ) in Ungern und Deutschen lande thut, das wird das letzte gekretze und geraufe sein, das er mit den unsern und die unsern mit ihm haben werden. Luther 4, 476 b , s. dazu u. kratzen II, 1, b für kämpfen mit einem kretzen, sich kratzen. 2 2) im hüttenwesen: das gekrätz, was beim schmelzen der erze abspringt und hernach zusammengelesen, gereinigt und zu gute gemacht wird ( dazu gekrätzschmelzer, wäscher) Adelung, ramenta et aliae particulae argenti vel auri, colligenda vel …