Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geharren
geharren , verstärktes harren, mhd. geharren: vor liebe ich mag nicht lenger geharren. Mone altt. schausp. 48 (15. jh. ), das ge- von dem hilfszeitw. veranlaszt ( sp. 1614), wie im folg. und auch mhd.: und kaum so lang geharren kondt. Alberus Es. 41 b . auch für aushalten, stand halten: sunst wer es nit müglich das er wider meinen oheim den keiser geharren möcht. Aimon q ij; auch mit acc., wie aushalten, mhd.: so mugen sie den krieg nit lenger geharren. Lexer 1, 785 . s. auch tirol. karrig, früh aufgestanden Schöpf 304 , worin geharrig enthalten scheint, vgl. harrig und verherrig pertinax Dief…