Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gehängen
gehängen , nachlassen, erlauben, ahd. gihangian, gihengan, kihenkan u. ä. concedere, consentire Graff 4, 768 , mhd. mnd. gehengen, mnl. ghehengen, ghehingen, noch jetzt gehengen; auch nhd. noch im 16. jahrh.: ir .. woltent mir auch nit gehengen, das ich im zu hülf käme. Aimon V ij. dazu noch mundartlich der gehänge ( s. d. ) und das gehänge ( s. d. 1, a ) nachgibigkeit. es heiszt ursprünglich dem rosse den zügel oder zaum hängen lassen, statt ihn anzuziehen, wie noch mhd. erkennbar ist: sîme rosse er den zoum lieʒ, als er im gehancte, gein Reso er sprancte. Herbort 11560 ff. daher noch mit ver…