Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gegel
gegel , geil, 1 1) so bair. bei Schmeller 2, 20 , nur nach zwei stellen aus dem 16. jh.: Oliba ist von den gemalten männern also gegel worden, dasz ..; lieder solle sie aintweders geistliche oder gar keins singen .. welche aber frech und gegel sein wil, die hör ( lasse sich lesen ) was jener gegel poet ( Ovidius ) sagt u. s. w.; in der 2. ausg. 1, 878 ist nur aus H. Sachs ein gögel nachgetragen, von vögeln, munter, ausgelassen, wie es scheint, wie das. 879 aus demselben jögel. 2 2) dazu ein subst. die gegel, gägel, in dem östreich. bergmannsliede vom jahre 1655: sie brauchen ein lauchschlägel …