Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gedunken n.
gedünken , gedunken , n. der inf. des vorigen als subst., wie noch bedünken, früher auch dünken. 1 1) mit umlaut: widerumb ( sollten ) die Behmen mehr folgen der einigkeit, gehorsam und unterwerfung der gewalt, denn irem gedünken und freiheit. Luther 1, 212 a ; meinem gedünken nach. Laz. de Tormes 70. noch im 18. jahrh.: nach meinem gedünken. Ludwig 707 . 2 2) ohne umlaut ( s. DWB gedunken 2): hinwiderumb verachten wir die sinnliche ( d. h. sinn- oder geistreiche ) listigkeit, die sich philosophiam nennt und ein geferbts gedunken ist. Parac. 1589 1, 330 ; meines gedunkens, al mio parere. M. Kr…