Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gedense n.
gedense , gedens , n. geschleppe, gezerre u. ä., subst. verb. zu dinsen, praet. dans ( vgl. unter 2), mhd. gedense, noch ins nhd. herein erhalten. 1 1) gedens, zug der sich fortschleppt, langsam hinzieht, z. b. von kranichen: dergleich kummen auch die wildgens ( im märz ), die krench, machen ein lang gedens. H. Sachs 1, 269, 18 Keller (kriech ist druckf. der 1. ausg. ). von gänsen u. ähnl.: so kumend denne huonr und gens recht ain ganz dens. teufels netz bei Schmeller 2 1, 527, in Baracks ausgabe s. 297 ain gros tens, d. i. gedens in kürzung ( s. spalte 1606 fg. ). früher auch von menschen, ri…