Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebrust m.
gebrust , m. mangel u. ä., gleich gebruch ( s. dort ), subst. zu gebresten gleich gebrechen, nebenform zu der gebrest, wie gebruch zu der gebreche. 1 1) mhd. selten ( s. Lexer 1, 762 ), ahd. nicht bezeugt, nhd. nur anfangs, hauptsächlich auf alem. gebiete, auf md. gänzlich fehlend ( wie gebresten da selten ist, s. dort I, a ); aber nnd. ohne ge-, wie brok für gebruch, so borst, burst mangel ( wie bersten für bresten), besonders im rechtsleben, s. Schiller u. Lübben 1, 399 b , und dafür auch in md. rechtsquellen brust Homeyer Sachsensp. II, 1 s. 568, wie hd. brust ( s. d. 9), auch brost, im 15.…