Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geblick n.
geblick , n. gattung, gleiche art: dasz sie solche sünder so meisterlich übervortheilt und mit ihres geblicks, die sie hündin schelten, betrogen. Simpl. 4, 127 ( vogeln. 2, 16), mit leuten ihres schlages, es musz ein volksmäsziges kraftwort von damals sein. ein mnd. geblick gleich anblick, anschauen, s. Sch. u. L. 2, 21 a , ebenso nl. geblik, auch geflimmer u. ä., bei Kil. nictus, gezwinker mit den augen, das denn auch Henisch aufnahm ( s. sp. 1127 anm. ): geblick, augenblick, nictus, oculorum conclusio et apertio. 1390, 11.