Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebhart
gebhart , mannsname mit bedeutung, nach der er ohne zweifel gebildet ist: der gerne gibt; -hart ist in solchen bedeutungsnamen eine vielgebrauchte bildung ( nicht blosz in bösem sinne, wie es IV 2 , 501 nach Grimm gr. 2, 340 heiszt ), vergl. Klinghart, freihart. 1 1) noch im 16. 17. jahrh. klar bewuszt: gott ist ein reicher quellender born aller gnaden und gaben, und billich der rechte Gebhart heiszen solt. Luther ausl. d. ep. u. ev. v. ostern (1544) c ij b , er verwendet das volksmäszige wort in seiner weise; M. Lutherus sagt, unser herr gott were ein groszer Gebhart, i. e. der ein gute natur…