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Geback

mnd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
Anchors
7 in 7 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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8
Verweise raus
11

Eintrag · Pfälzisches Wb.

Geback n.

Bd. 3, Sp. 80
Geback, Gebäck n.: 1.a. 'was auf einmal gebacken wird, ein Backofen voll', Geback [verbr. VPf], Gebäck [mancherorts WPf NPf NW-Frankeck LA-Gommh Wollmh]. Ich häb noch Mehl fer ääⁿ Geback Brout [LA-Nd'hochstdt, verbr.]. Je nach der Anzahl der in den Ofen eingeschobenen Laibe spricht man vom groß G. und klääⁿ G. [ZW-Battw]. a. 1537 (1604): Item verderbt der becker einem ... einen geback brot ... [SSp., Schöffenweist. von Falkenstein, S. 52]. — b. 'die zum Backen benötigte Menge Mehl'; e G. Mehl [KU-Bedb RO-Dielkch]. — 2. 'Feingebäck', Gebäck [WD-Niedkch LU-Limbghf GH-Zeisk]; vgl. Gebäckeltes, Gebackenes 1, Gebäcks. Zs. Kaffee-, Nuß-, Sauermilch-, Weihnachts-, Zimt-, Zuckergebäck. — Südhess. II 1134/35; Rhein. I 373; Lothr. 185; Els. II 7; Bad. II 309.
778 Zeichen · 35 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gebackN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    geback , N. Vw.: s. gebak L.: MndHwb 1/2, 28 ([ge]back)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Geback

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Das Geback , oder Gebäck, des -es, plur. die -e, so viel als man auf Ein Mahl bäckt; in der Lausitz die Bäcke, in Nieder…

  3. modern
    Dialekt
    Gebackn.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Geback n. Vorrat an Gebackenem Wa Penzl . Mnd. geback n.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geback

12 Bildungen · 10 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von geback

ge- + back

geback leitet sich vom Lemma back ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von geback 2 Komponenten

geb+ack

geback setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

geback‑ als Erstglied (10 von 10)

Gebackelnbarsch

PfWB

Ge-backelnbarsch n. : ' minderwertige Habseligkeiten ', vgl. Backelnbarsch . Dem seiⁿ Gebacklebaʳsch es nix wert [ RO-Mannw ]. Syn. s. Lumpe…

gebackels

DWB

geback·els

gebackels , n. etwas gebacknes: zwei schüssel gebackels von gebratnen gänsehäuten. Leyermatz 181, das nd. bakkels gebackenes Brem. wb. 1, 40…

(ge)backen

MNWB

gebac·ken

~(ge)backen, ppt. , frisch gebacken, n. brôt (Stockholm Arzneib. 102); (bildl.:) de nîetbacken medicus der „neugebackene” Arzt, dazu Sprw. ê…

Gebackene

Campe

geback·ene

Х Das Gebackene , des — n , d. Mz . ungew. überhaupt Backwerk, besonders Backwerk von Butterteige, wie bei Kindtaufen und andern Gelegenheit…

Gebackenes

Wander

geback·e·nes

Gebackenes 1. Zweimal Gebackenes zerweicht auch im Wasser. 2. Er bekommt Gebackenes. ( Nürtingen. ) – Haug. D.h. eine Prügelsuppe.

gebackens

DWB

geback·ens

gebackens , n. backwerk, besonders feines gebäck, pfannkuchen u. ähnl. 1 1) rein hd. gebachens ( s. gebach und bachen), schon mhd.: man sol …

Gebackensform

PfWB

gebackens·form

 Gebackens-form f. : ' Backform '. a. 1537: Item Zwo messin gebackens form [SpeyTreud-Inv.].

Gebacknesmacher

GWB

Gebacknesmacher 31,62,14 ItR [ Zit s v Frittaruolo ] Syn Frittaruolo (sd) Josef Mattausch J. M.

Ableitungen von geback (2 von 2)

gebacke

DWB

gebacke , n. subst. verb. zu backen, mit dem vorigen nicht schlechthin eins ( s. ge- sp. 1617), pistura, coctio Steinbach 1, 55 , das geback…

ungebacken

DWB

ungebacken , part.-adj. ahd. ungipachan; mhd. ungebachen; mnl. ongebacken; nl. ongebakken; dän. ubagt; schwed. obakad. ohne zu backen Schmel…